
Rad an Rad mit dem Landrat
Ben Schwarz schwang sich zusammen mit einer Gruppe Senioren in den Sattel – Tour nach Gmünd kam gut an
Stand: 21.05.2026
Die Generation U-60 würde sie „cool“ nennen. Die „Ü“, zumal beteiligt, würde eher und etwas nüchterner das Attribut „nett“ auspacken. Wie auch immer: Am Ende des Tages nämlich waren sich im Grundtenor alle einig: Eine Radltour mit Landrat Ben Schwarz ist ein großartiges Erlebnis.
Schon alleine, weil sie – eine der Intentionen der Ideengeber aus dem Amt – Menschen verbinden sollte. Und wie der Plan aufging! Schon am Treffpunkt herrschte großes Hallo. Einige der Mitfahrer nämlich kannten sich bereits. Und wer nicht, sollte im Laufe der folgenden Kilometer neue Bekanntschaften schließen…
„Eine schöne Geschichte“, meinte Landrat Schwarz, als er zur Gruppe stieß. Er erinnerte an die Idee: Senioren zusammenbringen, idealerweise in der Kombination Bewegung, Kultur und Kulinarik. Sein Dank galt folglich zunächst „seinem“ Team um Kerstin Gräf (Senioren und Soziales), Stefan Forster (Kreisentwicklung) und Jörg Ruckriegel (Tourismus), die den Tagesausflug vorbereitet und ermöglicht hatten.
Stunden später sollte Ben Schwarz mit der Aussicht auf eine „interessante Runde“ nicht zu viel versprochen haben. Der Halt an der Dorfkirche in Bernlohe mit einem kurzen Impuls von Pfarrer Eberhard Hadem war ebenso bereichernd wie der Besuch der Gmünder Synagoge. In seiner Heimatgemeinde erwies sich der Landrat als bester Gästeführer und wartete unter anderem im Meiersbeck mit Zahlen, Daten, Fakten und Anekdoten auf.
Seine Feuertaufe bestand dann der neue Radweg Georgensgmünd-Untersteinbach, aktuelles Beispiel des erklärten Willens, die Infrastruktur für Pedalritter und Co. zu verbessern und so für mehr Sicherheit zu sorgen.
Den ganzen Tag über war immer wieder Zeit für einen Ratsch über den Lenker. „Wir sind total unkompliziert mit verschiedenen Menschen und zu unterschiedlichen Themen ins Gespräch gekommen“, berichtete eine Teilnehmerin im Ziel. Eine andere zeigte sich angetan von einem sehr nahbaren Landrat, „das hätte ich mir so nicht gedacht“. Was zudem allgemein positiv betont wurde: „Schön, dass es dieses besondere Angebot für unsere Altersgruppe gab.“
Auch die Kombi-Packung Kultur und Kulinarik kam gut an. „Wir waren wirklich genussvoll unterwegs“, griff ein Radler den Untertitel der Aktion als Zusammenfassung zusammen. Nach einer Kaffeepause mit von Gerda Rößler gespendeten Quarkbällchen in Bernlohe stand die eigentliche Stärkung in Rittersbach an - Im Bratwursthotel der Metzgerei Böbel servierte keine Geringere als Weißwurstkönigin Julia Böbel Deftiges und Informationen.
Letztere gab es auch nach Rückkehr ans Landratsamt, wo die Teilnehmer noch informative Mitgebsel wie die Direktvermarkterbroschüre, die Ratgeber 60 plus und eine und passend eine Radwegekarte erhielten. Als Überraschung wartete die Eis Ape des Biohofs Enzenhöfer mit selbstgemachtem Bio-Eis aus Ziegen- und Kuhmilch auf die „Genussvoll-Radler“. Damit nicht genug der gelungenen Stunden. Zwei Frauen verabredeten sich spontan zum nächsten gemeinsamen Ausflug. Und die Aussage von Landrat Ben Schwarz gleich zu Beginn, dass die Veranstaltung durchaus Wiederholungspotenzial haben könnte, unterschrieben ohnehin alle: „Das ruft nach einer Neuauflage.“
Gut zu wissen: Wer nicht so lange warten will, kann sich bereits jetzt den 6. August als Oma-Opa-Enkel-Erlebnistag auf der Burg Abenberg notieren. Nähere Informationen folgen.
