KJR sichert sich Krone

Mit 1.879 Kilometern fährt der Kreisjugendring von allen Landratsamt-Teams die meisten Kilometer ein
Stand: 07.07.2026

Lange sah es nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen aus, letztlich hat der Kreisjugendring (KJR) dann aber doch relativ souverän das Rennen gemacht. Wenngleich mit einem Radler mehr, wie die unterlegene Kreisentwicklung foppte. Die sieht sich an anderer Stelle als Sieger, hat sie mit ihrer Klimaschutzstelle das Stadtradeln veranstaltet. Und das feierte im übertragenen Sinn einen mindestens ebenso wichtigen Erfolg.

Mehr als 353.000 gefahrene Kilometer entsprechen dem Vorjahresniveau. Bedenkt man aber die extreme Hitze an einigen Tagen „waren wir sicher nah an oder über einem neuen Top-Wert“, zeigt sich Organisatorin Lena Lang zufrieden. Auch Landrat Ben Schwarz freut sich über die Zahl und das ungebremste Interesse. Er selbst hatte auch teilgenommen, wenngleich er zugab, von den 981 Kilometern von Spitzenreiter Luca Strobel „ein gutes Stück entfernt zu sein“. Strobel sicherte „seinem“ neunköpfigen KJR-Team somit den zweiten Sieg. Im Gegensatz zu KJR-ler Strobel, der eine der „amtseigenen“ Challenge-Staffeln als Radfahrer vertrat, seien seine Kilometer „echte Alltagskilometer“, berichtete der Landrat. „Aber genau die wollen wir ja auch sammeln.“

Das Stadtradeln sei eine tolle gemeinsame Sache, betonte Schwarz, der sichtlich Spaß hatte an den Frotzeleien zwischen KJR und dem Sachgebiet 63, das zwischenzeitlich geführt hatte. Für dieses hatte er ein Extra-Lob. Die Kreisentwicklung als Initiatoren setze ein Signal, dass „wir den Wettbewerb nicht nur ausrufen, sondern auch mitmachen“. Was im Übrigen auch für das Amt als solches gelte.

Der Wert der Radl-Aktion sei unbestritten, schärfe er doch das Bewusstsein für den Klima- und Umweltschutz und trage zudem zu mehr Bewegung bei. „Schön, dass sich dieses Jahr wieder viele mitreißen haben lassen.“

Für das Landratsamt Roth traten in diesem Jahr 51 Aktive für acht Mannschaften in die Pedale, die 11.333 Kilometer sammelten. Am meisten besagter KJR mit 1.879. Als Anerkennung gab es einen Rennradfahrer aus Brezenteig und Käse aus Hilpoltstein. Die zweitplatzierte Kreisentwicklung pulverisierte ihr Vorjahresergebnis von 1.061 Kilometer auf 1.714 und gab sich als fairer Gewinner, gleichsam verbunden mit einer augenzwinkernden Kampfansage für 2027. Glückwunsch, Respekt sowie die Aussicht auf eine Überraschung schickten die Landratsamt-Mitarbeiter nach Hilpoltstein, wo das Gymnasium mit sensationellen 32.710 Kilometern und 180 Radlern vorlegte und dem Team Cappuccinos Well.Come (14.382) auf Rang zwei keine Chance ließ. Ein kurios-knappes Ergebnis konnte Lena Lang hausintern vermelden. Den dritten Platz sicherte sich der Tiefbau mit 732 zu 731 gegen das Büro des Landrats.

„Spannender geht´s nicht“, meint Lena Lang ganz verzückt. Sie ist von der Resonanz begeistert, zumal auffallend viele „Kurzstreckenradler“ mit von der Partie waren. „Das zeigt, dass unser Motto ,Jeder Kilometer zählt‘ ankommt.“ Und noch etwas: „Es hat richtig viel Spaß gemacht.“

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